Orte

Als Setting dient das London im Jahre 2038. Die Stadt liegt in Trümmern, bleibt aber unverwechselbar. Geröll liegt auf den Straßen und die Gebäude, die einst so stolz bis in den Himmel ragten, sind nun verlassene, zerfallene Ruinen, die im ewigen Höllenfeuer brennen. Was von der einst großartigen Stadt noch übrig ist, dient als Schauplatz für die Kämpfe, die der Menschenwiderstand gegen seine dämonischen Feinde führt. Von der Tempelkirche am Ufer der Themse bis hin zu den verlassenen, gesicherten Untergrundstationen ist diese internationale Metropole das Zentrum im Kampf um die Rettung der Menschheit.


Die Stadt
Das London, das wir kennen, ist nicht mehr. Die einstige Großstadt liegt in Trümmern. Ein gewaltiger, düsterer Riss in dem Gefüge unserer Realität dominiert wirbelnd den Horizont und verdunkelt den Himmel. Die Invasion - die unaussprechliche Katastrophe, die London befiel - verschlang letztlich die Menschheit. Diese Hauptstadt einer einst mächtigen Nation ist ausgelöscht worden, und The Burn - die Transformation unserer Welt in die ihre - hat begonnen.

Der Bezirk Covent Garden Market ist ein typisches Beispiel der Verwüstung, die während der Dämonen-Invasion gebracht wurde. Die Gebäude befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien des Verfalls, Feuer von höllischer Herkunft brennen stetig unter einem verdunkelten Himmel, und die Kreaturen der Unterwelt durchstreifen die verlassenen Straßen. Es gibt nur wenige Orte zum Verstecken oder Schutz finden, und jeder unbewaffnete Abenteurer hat oberhalb des Erdbodens eine extrem kurze Lebenserwartung. Zerschmetterte Fenster, trostlose Ladenfronten und hastig errichtete Verteidigungsanlagen sind überall in den unheimlichen Straßen zu finden, ebenso wie Beweise für die harten Kämpfe, die überall in dem einst stolzen London toben.

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Bloomsbury ist ein Bereich in Zentral-London, in der Gemeinde von Camden. Der Bezirk verfügt über einige von Londons feinsten Parks und Gebäuden. Darunter befindet sich der große und gepflegte Russel Square, der kleinere, unnatürlich runde Bedford Square, der vom großen Victoria House dominierte Bloomsbury Square, der Queen Square als Heimat vieler Krankenhäuser, als auch die Gordon Woburn und Torrington Squares, in welchen Teile des Universitäts-Colleges liegen.

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Der Bloomsbury-Bezirk verfügte einst über verschiedene U-Bahn-Routen, kann heute aber nur noch über die Picadilly- und Zentral-Routen erreicht werden. Die Holborn-Station ist der nächste sichere Ort in diesem Bereich, obwohl kürzliche Veränderungen durch The Burn geheime Tunnel offenbart haben mögen, die zur stillgelegten British Museum U-Bahn-Station gehören.

Das älteste Museum der Welt, das Britische Museum, wurde im Jahre 1753 gegründet und stützte sich weitgehend auf die Sammlungen des renommierten Physikers, Wissenschaftlers und Sammlers Sir Hans Sloane. Seine Arbeit im Bereich der Botanik und besonders seine Studie der Chemie in der Halle der Apotheker von London legte den Grundstein für das, was der Kern der Sammlung werden würde.

Das Britische Museum ist die Heimat für über sieben Millionen Gegenstände von allen Kontinenten, die die Geschichte menschlicher Kultur vom Beginn an bis zur Gegenwart dokumentieren und illustrieren. Viele der Artefakte werden aufgrund fehlenden Ausstellungsplatzes unter dem Museum gelagert. Obwohl es prinzipiell ein Museum für kulturelle Kunst und Antiquitäten geworden ist, wurde das Britische Museum als "Universelles Museum" gegründet.

Nach seiner Gründung erhielt das Britische Museum etliche Geschenke, darunter uralte Relikte und Antiquitäten, von romanischen und griechischen Artefakten bis zu einer ausführlichen Sammlung ägyptischer Skulpturen. Unter den eher nennenswerten Errungenschaften waren die Rosetta Stone und die berüchtigte Elgin Marbles.

Der Hof von Königin Elizabeth II. ist ein überdachtes Quadrat im Zentrum des Britischen Museums und wurde von den Architekten Foster und Partner entworfen. Das Dach ist ein Glas- und Stahlkonstrukt mit 1.656 Paaren einzeln geformter Glasscheiben.

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Die Tunnel
Die Kilometer an Gleisen und tragender Infrastruktur, die das unterirdische Transportsystem Londons ausmachen, haben die Dämonen-Invasion ziemlich gut überstanden. Obwohl überall Zeichen der Verwüstung zu sehen sind, ist es nicht ungewöhnlich auf Lagerräume zu treffen, die vollkommen intakt sind. Es gibt außerdem noch vereinzelte Stromquellen, die von den Templern während ihres Rückzuges unter der Erde aufgesetzt wurden und von jenen entdeckt werden können, die neugierig - und mutig - genug sind, die dämonenverseuchten Schächte zu durchsuchen.

Der Endbahnhof Coven Garden Service Linie ist nicht viel mehr als ein Service-Depot für Züge. Seine Nähe zur Gefahr ist dennoch eine Erinnerung, dass die Bedrohung durch die Dämonen immer präsent und sehr real ist.

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Die Northern Line entspringt der Leicester Square Außenstelle. Sie verläuft ungefähr unter der St. Martin's Street; etliche neue Ausläufer wurden entdeckt, die zu einst versiegelten Orten führen. Es kursieren Gerüchte über einen Primus, der dort eine versteckte Folterkammer konstruiert, allerdings hat bisher noch niemand diesen Ort gefunden.

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Als Verbindung zwischen den Stationen Covent Garden und Leicester Square ist der Verkehr auf den Gleisen der Leicester Square Linie von dunklen Ursprüngen. Die schwere, stickige Luft ist durchsetzt von einer ominösen roten Tönung. Während Reisende auf dieser Linie immer noch zu südlich gelegenen Orten Londons gelangen können, sollten sie dies nur schwer bewaffnet tun.

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Unter London
Zusätzlich zu den U-Bahn-Schächten ist London durchzogen von endlosen Anordnungen anderer unterirdischer Tunnel. Von unterirdischen romanischen Orten bis zu viktorianischen Abwasserkanälen und prosaischen Tunneln existiert eine Vielzahl stimmungsvoller und visuell interessanter Settings.

Obwohl längst trocken, sind diese unterirdischen Abwasserkanäle buchstäblich überall unter London. Die Überlebenden der Invasion haben sie untersucht in der Hoffnung, geheime Speicher oder anders zu finden, was von den Dämonen übersehen wurde. Es scheint, dass die Streitmächte der Dunkelheit kürzlich ebenfalls Interesse an diesen Örtlichkeiten entwickelt haben, was zu manch einem unerwarteten und unglücklichen Kampf führen kann.

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Untergrund-Stationen
Die erste Sektion des Londoner Untergrunds wurde am 10. Januar 1863 eröffnet. Von da an wurde sie von den Freimaurern in großem Stile erweitert. Während dies für eine bequeme und ökonomische Beförderung der Londoner Einwohner garantierte, war es andererseits Zeugnis der fieberhaften Entschlossenheit der Templerschaft, die Hauptstadt von England zu beschützen.

John Fowler und Benjamin Baker, die Chefingenieure und -gestalter des Londoner Untergrunds, gehörten zu Familien mit starken Banden zu den Freimaurern. Jede Ladung Zement, die in dem Anfangskonstrukt der Tunnelstationen verwendet wurde, wurde persönlich von einem von ihnen überprüft, um sicherzugehen, dass eine sehr besondere alchemische Mixtur benutzt wurde. Das Geheimnis dieser Formel war über die Jahrhunderte weitergeben worden, so dass zukünftige Generationen der Templer und Freimaurer eine sichere Zuflucht vor den Streitmächte der Hölle erschaffen konnten.

Die Covent Garden Station, eine der belebtesten des Untergrund-Netzwerks, hatte keine Rolltreppen - nur Lifte - was den Fluss der Passagiere stark eindämmte. Das machte sie zudem zu einem stark zu verteidigenden Ort und einem frühen Ziel der Dämonen. Es dürfte offensichtlich sein, dass die Langzeitpläne zur Sanierung der Station zur Bewältigung der gesteigerten Besucherkapazität niemals realisiert wurden.

Die Station ist sehr bekannt für Widerstand der Templer gegen die Dämonen in den frühen Tagen des Konflikts. Ein besonders brutaler Angriff - jender, der die Tottenham Court Linie abschnitt - fand seinen furchtbaren Abschluss in der Covent Garden Station. Der Kampf brachte die bis dahin stärksten Templer-Verluste und wurde erst unterbrochen, als die Templer die dämonischen Horden zurückschlugen und in ihrer Verzweiflung Sprengsätze anbrachten, die die südlichen Bereiche der Station zerstörten. Durch die Explosion wurde der Großteil ihrer Gegner unter Tonnen von Beton und Stahl begraben.

Obwohl die Templer den Sieg davon trugen, war er doch mit einem Makel behaftet, da Covent Garden als sichere Zone für den Aufbau eines Gemeinschaftszentrums wegfiel. Die Station dient noch immer als Außenposten an der Oberfläche, bemannt von einer Skeleton Crew - mehr Horchposten und Wegpunkt als ein Ort für Durchgangsverkehr und Zuflucht. Es gibt Wege durch die offenen Tunnel, doch viele potentielle Routen in andere Teile der Stadt wurden mit Drucktüren versiegelt; eine Handlung, die Teil der angehenden Verteidigung gegen die Dämonen ist.

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geschrieben von Katan
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